Mittwoch, 31. Mai 2017

Weg der Seelen - es ist alles ein großer Plan...


Vor einem Jahr war das Begräbnis von Hans. Heute, ein Jahr später, kam die DVD „Winna – Weg der Seelen“ bei mir an. Schon vor Monaten war mir der Hinweis auf diesen Film hier auf facebook begegnet. Im April hab ich die Nachricht erhalten, dass es die DVD zu kaufen gibt. Als ich sie heute aus dem Versandkuvert gezogen habe, wusste ich plötzlich, wie ich diesen Abend, ein Jahr nach dem Begräbnis von Hans verbringen werde.

Winna erzählt über den Seelenzug der Percht im Wallis, über Begegnungen und Zeichen von Verstorbenen und über so Vieles, was in der heutigen, schnelllebigen Zeit immer mehr zu verschwinden droht. Hans und ich verbrachten unsere Hochzeitsreise im September 1993 genau dort, im Wallis. Zita, meine langjährige Brieffreundin aus Brig, war mit ihrem Stefan zu unserer Hochzeit gekommen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Flor machten wir uns dann erstmals auf die Reise in die Schweiz.

Sonntag, 12. Februar 2017

Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe dich selbst

Sonntag, 12. Februar 2017


Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe dich selbst

Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe dich selbst. Liebe dich aufrichtig. Wähle den Weg der Heilung deiner Seele, deines Frauseins, deiner Ahninnen und schau mutig auf dich selbst, deine Ängste, deine Wunden.

Nimm das kleine Mädchen in dir an ihrer Hand und schenke ihr all die Liebe, die sie in ihrer Kindheit nicht spüren konnte. Schenke ihr das Vertrauen, das Dasein, die Beständigkeit jener Liebe, die sie von ihrem Vater nicht bekommen hat. Blicke auf die schwere Last, die sie träge, erkenne und spüre ihren Schmerz gemeinsam mit ihr und dann lasst ihn im feurigen Schoß der Erde verbrennen, sich wandeln.

Wenn du die Welt verändern möchtest

Sonntag, 12. Februar 2017 


Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe dich selbst

Immer wieder begegnet mir auf facebook ein Beitrag mit dem Titel „Wenn du die Welt verändernmöchtest, liebe einen Mann.“ Schon beim ersten Lesen spürte ich den Widerspruch in diesem Text zu dem, wie ich diese Thematik sehe, wie ich selber es in meinem Leben erfahren habe.

Fünfeinhalb Jahre lang hab ich versucht, einen Mann zu lieben. Nicht nur, weil ich damit die Welt verändern wollte. Sondern vor allem in der Hoffnung, dann, wenn ich ihn lange und ausgiebig genug liebe, endlich auch von ihm geliebt zu werden.

Diese Rechnung ist nicht aufgegangen. Es hat in meiner Kindheit mit meinem Vater nicht funktioniert, es hat bei meinen Ahninnen nicht funktioniert, es wird auch bei meinen Töchtern nicht funktionieren. Solange Frauen meinen, durch ihre Liebe den Mann, den „Vater“ retten zu können aus seinen emotionalen Traumatisierungen, aus seiner Gefühlslosigkeit, aus seiner Beziehungsunfähigkeit, solange wird sich die patriarchale Welt nicht verändern.

Träume sind wie Briefe, die unsere Seele schreibt

Samstag, 9. Februar 2013 - von www.wildmohnfrau.at 


„Träume sind wie Briefe, die unsere Seele schreibt und die ungelesen weggeworfen werden.“ (Elisabeth Wintergerst)

Viele Wochen sind vergangen in denen es mir nicht gelingen wollte, mir die Zeit zu nehmen um das, was mich berührt und bewegt hat, auch aufzuschreiben. Manchmal war ich traurig darüber, doch andere Bereiche in meinem Leben wollten verstärkt wahrgenommen und beachtet werden.

Wenn ich nun auf diese Zeit zurückblicke, sehe ich, wie wichtig und wertvoll diese Erfahrungen für meinen Weg geworden sind und ich bin berührt von der Weisheit der Göttin, mit der sie mich meinen Lebensweg genau so gehen läßt, wie er gut und richtig für mich ist. Nur ich kann meinen Lebensweg so gehen. Diesen Weg, der mich Schritt für Schritt vorwärts zurück in meine weibliche Kraft bringt.

„Vorwärts schreitend zurück zu gehen“ klingt paradox. Doch genau darin liegt das Geheimnis. Jenes Geheimnis, in dem die Quellen unserer weiblichen Kraft und Freiheit davon träumen, von den Frauen endlich wieder erweckt zu werden.

Verbundenheit

Montag, 30. Oktober 2012 - von www.wildmohnfrau.at


Verbundenheit

Mit dem frühen Schneeflockengruß von Frau Holle kam auch die „Verbundenheit“ aus dem hohen Norden mit Kranichrufen zu mir geweht.




              ...von der Havelarche in Brandenburg weht die "Verbundenheit" zu mir...


Damals, vor vier Jahren, waren sie mir zum ersten Mal begegnet: die „Verbundenheit der Frauen“ und ihre Schöpferin, Gabriele. Am Muttergipfel in Karlsruhe zeigten sie sich mir in ihrer eindrücklichen Verbundenheit und seit damals hat mich ihr Bild im Sehnen meines Herzens begleitet.

„Irgendwann“ wird diese weibliche Verbundenheit zu mir kommen, das hab ich schon damals gespürt und gewußt. Dann, vor einem Jahr, begegne ich Gabriele auf dem Frauenkongress im Parimal wieder. Die „Verbundenheit“ zwischen uns Beiden zeigt sich in bereichernden Gesprächen und wärmenden Begegnungen und ich höre das Flüstern aus meinem Bauch: jetzt…

A little extra

Samstag, 17. November 2012 - von www.wildmohnfrau.at


A little extra

Dreimal stand ich in meinem Leben als Mutter vor jener möglichen Entscheidung, die ich glücklicherweise nie treffen musste: was wäre gewesen, wenn…wenn die Fruchtwasseruntersuchungen gezeigt hätten, daß eines meiner drei Wunschkinder „außergewöhnlich“ ist…

Damals, als junge Frau, ließ ich mich anstecken von der Angstmache rund um mich. Die Tante meiner Kinder ist eine Down-Frau und ich versuchte, mit der vorgeschlagenen Fruchtwasseruntersuchung meine eigene Angst vor einem „behinderten Kind“ zu bewältigen und den Ansprüchen von außen an mich gerecht zu werden.

Heute, als reife Frau und erfahrene Mutter, sehe ich Vieles in einem anderen Licht: das Strahlen und die Lebensfreude, mit der gerade so genannte „behinderte“ Menschen durchs Leben gehen. Sie haben ihre Begeisterungsfähigkeit nicht gegen gesellschaftliche Anpassung eingetauscht und leben oftmals eine bezaubernde Natürlichkeit in ihrem Verhalten, die uns eine Ahnung davon schenkt, worum es in diesem Menschenleben hier auf Mutter Erde in Wirklichkeit gehen würde…

Blumen sind das Lächeln der Erde

Dienstag, 27. November 2012 - von www.wildmohnfrau.at 


„Den Kontakt mit Blumen zu verlieren ist die schlimmste Form der Vereinsamung.“ (Albert Camus)

Diese Erkenntnis soll dieser Novembermorgen zu mir bringen. Aus diesem Blickwinkel hab ich Vereinsamung noch nie betrachtet, das wird mir bei diesem Zitat sofort bewußt.

So wirklich kann ich in Worten gar nicht beschreiben, was diese Botschaft in meiner Seele berührt. Blumen, sie begleiten mich seit meiner Kindheit hier am Haunsberg: als Zeichen meiner Liebe für die Frauen, die mich in mein Leben begleitet haben, pflückten meine kleinen Hände Sträuße voller Margeriten und Glockenblumen für sie.

Mein täglich Brot

Mittwoch, 26. September 2012 - von www.wildmohnfrau.at


Mein täglich Brot...

Als mir meine Heilpraktikerin vor einiger Zeit erklärte, daß ich zu viele Kohlenhydrate und zu wenig Eiweiß esse und sich dies auf meinen Blutzuckerspiegel nicht günstig auswirkt, da galt meine erste Sorge meinem „täglich Brot“.

Mir wurde bewußt, daß ein Leben ohne Brot für mich nicht vorstellbar ist. Im ersten Moment bezog ich das auf das auf den leiblichen Laib Brot auf meinem Tisch. Einige Zeit später realisierte ich, daß dieser mögliche Verzicht auf mein „täglich Brot“ viel tiefere Schichten von Ängsten in mir berührt.

Unser „täglich Brot“ sichert unser Überleben. „Altes Brot ist nicht hart, aber kein Brot, das ist hart.“ Als dieser Spruch vor vielen Jahren plötzlich bei unserem Bäcker im Dorf über der Türe hing, da haben mich diese Worte berührt und jedes Mal, wenn ich zum Brot kaufen ging, hab ich sie mir durchgelesen und spürte die Wahrheit in diesen Worten.

Eine sehr sympathische, verschmitzte Zärtlichkeit

Freitag, 14. September 2012 - von www.wildmohnfrau.at


"Eine sehr sympathische, verschmitzte Zärtlichkeit eines in die Jahre gekommenen Ehepaares..."

Das Frühstück noch etwas ausdehnen, nachdem die Kinder in ihre Schulen ausgeschwirrt sind und es wieder ruhig in meiner Wohnung geworden ist…dieses für mich allein sein können, ohne selbst auch losstarten zu müssen in eine Arbeitswelt, in der ich mich nicht wirklich „daheim“ fühlen kann, hat für mich einen ganz besonderen Stellenwert und ich hüte diese Zeit am Morgen ganz bewußt.

Blättere dabei gerne die weitergegebenen Zeitungen meiner Eltern durch und lasse mich finden von für mich interessanten Berichten. Manchmal regen sie mich zu einem kritischen Leserinnenbrief an. Manchmal landen sie in meinem Archiv für mein landschaftsmythologisches Buch. Doch am liebsten ist es mir, wenn sie mein Herz zum glücklich sein bringen und meine Seele dazu freudig tanzt. Leider sind diese Berichte nur selten in den herkömmlichen Zeitungen zu finden.

Bis zum nächsten Mal

Freitag, 14. September 2012 - von www.wildmohnfrau.at


Bis zum nächsten Mal...

Es ist September und die Zeit der weisen, alten Andersweltgöttin ist dabei, ins Land zu ziehen. Schon begrüßt mich am Morgen das Oichtental im dichten Nebelkleid, wenn ich Lisa und Magdalena um 6 Uhr Morgens zur Bushaltestelle runterfahre. Aus dem Nebelmeer dann wieder aufzutauchen in das meist klare Morgenlicht am Haunsberg hat immer wieder einen ganz besonderen Zauber für mich und ich genieße diese paar Minuten des Wechsel zwischen den Welten unten und oben.

Nicht nur in der Landschaft meiner Heimat begegnet mir die weise Alte in diesen Tagen verstärkt, sondern auch in den Frauen, denen ich begegnen darf. Ob das nun am Morgen durch die Salzburger Nachrichten möglich wird, oder am Abend durch einen Bauchtanzschnupperabend beim Frauentreff in Elixhausen.

Heute schon gelebt?

 Freitag, 14. September 2012 - von www.wildmohnfrau.at


 „Heute viel geschafft?“, fragt der Kopf.
„Heute schon gelebt?“, fragt das Herz.

Das Bad liegt voller Wäsche. Das Frühstücksgeschirr steht noch am Tisch. Viel „Vernünftiges“ will erledigt werden von mir an diesem Freitag. Statt dessen sitze ich hier und erzähle über das, was mich bewegt. Die Stimme aus meinem Verstand versucht mir klar zu machen, daß „das so nicht weitergeht“. Denn bald ist es halb zehn am Vormittag und ich sollte doch „eigentlich schon längst…“

Abschied vom "alten Haus"

Dienstag, 11. September 2012 - von www.wildmohnfrau.at
 

Abschied vom "alten Haus"...

Dieser 11. September soll jenem Haus, in dem ich die ersten sieben Jahre meines Lebens hier auf dem Haunsberg verbracht habe, einen seiner letzten Sonnenuntergänge schenken.



Das „alte Haus“ wird bald ganz Vergangenheit sein. Doch in meinem Herzen lebt es weiter als ein Ort, mit dem die Erinnerungen meiner Kindheit verknüpft sind.


Es ist gut so wie es nun bald sein wird. Denn Neues wird entstehen hier auf diesem besonderen Platz am Haunsberg. Auch wenn die Beziehung zwischen der Generation unserer Eltern nicht gerade einfach ist, so wünsche ich mir von dir, Göttin der Transformation, daß du nicht nur das „alte Haus“ als solches transformierst, sondern auch all die schwierigen Energien mit dir nimmst um damit die „Sippe der Rehrl-Mutter“ durch mich und meine Cousins und ihre Frauen in ein neues Zeitalter zu führen.



 Und wieder wird es eine „Rehrl-Frau“ sein, die ihren Platz hier am Hasberg einnehmen wird. Ein Zeichen, das mich berührt und mir zeigt, daß es gut weitergehen wird mit meiner Heimat.







"Morgengedanken" am 11. September

Dienstag, 11. September 2012 - von www.wildmohnfrau.at


"Morgengedanken" am 11. September...

Wieder ist der 11. September ein Dienstag. 2001 hatte meine älteste Tochter Lisa gerade ihren ersten Schultag hinter sich, als die Bilder der einstürzenden Türme um die Welt gingen. Die besorgte Mutter in mir reagierte mit Angst vor der Zukunft für ihre Kinder. Nun, elf Jahre später, steht die patriarchale Welt immer noch, auch wenn sie in den vergangenen Monaten immer mehr zum Wanken und sich mit all ihren Gräuel zum Offenbaren angefangen hat.

Der "Lauf der patriarchalen Welt" wurde erschüttert und für kurze Zeit angehalten durch die Ereignisse des 11. Septembers...

Die kleinste Tochter heißt Susanne

Donnerstag, 13. September 2012 - von www.wildmohnfrau.at

 
Die kleinste Tochter heißt Susanne...

Die Asylpolitik in Österreich hat in den vergangenen Monaten vor allem was Familien betrifft, leider nur negative Schlagzeilen gemacht. Mir ist es unbegreiflich, warum diese Menschen hier in Österreich derart unwürdig und menschenverachtend behandelt werden und ich habe schon vor einiger Zeit zu einem weiteren diesbezüglichen Bericht auf meinem facebook-profil den Vorschlag gepostet, daß statt der hilfesuchenden Menschen die für Asylpolitik zuständigen Politiker und Beamte in die Herkunftsländer abgeschoben werden sollten.

Damit würden wir uns sehr viel Geld sparen. Geld, mit dem diese Flüchtlingsfamilien ein für ihre Verhältnisse mehr als glückliches Leben hier in Österreich führen könnten.

Montag, 6. Februar 2017

Die "Untersberg-Drachin" erwacht wieder

Mai 2015 - von www.wildmohnfrau.at


Die „Untersberg-Drachin“ erwacht wieder…

Mit Berichten über „den blutenden Untersberg“ wurde ich heute Morgen auf facebook empfangen. Mit Staunen erblickte ich die Fotos, die dort gepostet wurden. Ein Bergsturz am Untersberg hatte in den Tagen stattgefunden, an dem Nepal vom schweren Erdbeben erschüttert wurde. Das Gestein des Untersbergs ist erdhaltig. Der Felssturz legte eine rote Lehmschicht frei und diese Sedimente färben das Wasser des Weißbachs rot, welcher in weiterer Folge in die Königsseeache mündet.

Aus dem Weißbach ist somit der „Rotbach“ geworden, in jener Phase des Jahres, in der sich mit dem Maifest die weiße in die rote Göttin verwandelt. Genau zu Beginn der roten Zeit des magischen Jahres der Erde hat "der" Untersberg zu bluten begonnen. Frau Percht schickt uns damit ein eindeutiges Zeichen, daß sie ihre mütterliche Anderswelt nicht mehr länger als "männlichen" Berg betrachtet haben will.